Impressionen

Der Verein musste in den 1980er Jahren aus wirtschaftlichen Gründen sukzessive sein Grundstück samt Stadion Grüne Au an die Stadt Hof verkaufen. Seitdem besteht zwischen dem Verein und der Stadt für das Areal rund um das Kultstadion Grüne Au ein Pachtvertrag.

Drei Jahrzehnte später befindet sich das Stadion Grüne Au in einem bedauernswerten Zustand. 30 Jahre Untätigkeit haben schwer an der Substanz der einstigen Kultstätte genagt. Lose Steine im gesamten Stehplatzbereich, scharfkantige und offenliegende Metallverstrebungen, offen liegende Kabel, eine marode Holztribüne, lose Stufen, Rost und Schmutz sind nur einige wenige Missstände, die eventuell sogar zur Schließung des Stadions führen müssten, sofern nicht die Stadt Hof Eigentümer des Stadions wäre und von Behördenseite nicht beide Augen fest zugedrückt würden.

Noch gravierender als die genannten Missstände selbst ist die Tatsache, dass dem Verein mit einem derart maroden Stadion jegliche Möglichkeit zur Selbstentfaltung genommen wird. Auflagen des Deutschen Fußballbundes, die vor allem auf die Sicherheit im Stadion abzielen, können mit der aktuell gegebenen Bausubstanz unmöglich erreicht werden. Mit der Untätigkeit des Eigentümers, der Stadt Hof, wird dem Verein ein möglicher Aufstieg in eine höhere Liga verbaut.

Ohne die Möglichkeit der Austragung der Heimspiele in der eigenen Stadt machen ein Aufstieg und damit verbundene Investitionen in das Spielerkapital keinen Sinn. Ohne einen sportlichen Aufstieg halten sich Sponsoren zurück. Und wenn sich die Sponsoren zurückhalten, wird es über kurz oder lang weder einen sportlichen noch einen wirtschaftlichen Aufstieg des Traditionsklubs Bayern Hof geben!

Alles verfällt beziehungsweise verharrt in trostloser Lethargie. Daher ist eine vernünftige Sanierung des Stadions Grüne Au ein absolutes MUSS! Lesen Sie weiter auf „Vision“.